Zwangsurlaub für Merkel – Aschewolke beschert Merkel Italienreise mit Übernachtung in Bozen
Von San Francisco (USA) verschlug es die unfreiwillige Reisekanzlerin Merkel, anstatt nach Berlin, nach Lissabon (Portugal), von dort aus per Flieger nach Rom, von wo es schließlich bis in die beschauliche Südtiroler Hauptstadt Boozen zur Übernachtung ging.
Ja, so hätte sich Bundeskanzlerin Merkel ihre Rückreise vom “Atom-Gipfel” in den USA, zu dem US-Präsident Barack Obama geladen hatte, wohl nicht vorgestellt. Während die Kanzlerin in den USA weilte, brach der isländische Vulkan Eyjafjallajökull aus und spuckte gewaltige Mengen Asche über 10 Kilometer hoch in die Atmosphäre. Der Nordwind sorgte schließlich dafür, dass eben jene “Aschewolke” sich über Nordeuropa erstreckte und daraufhin in sämtlichen betroffenen gebieten ein Flugverbot verhängt wurde. Auch der Zielflughafen Merkels, Berlin, war bereit geschlossen.
So blieb der Kanzlerin und ihrem Tross nichts anderes übrig, als zunächst in Lissabon zu landen, von wo es eigentlich weiter nach Mailand gehen sollte. Doch auch dieses Vorhaben scheiterte und so landete die Kanzlerinnenmaschine in der ewigen Stadt Rom. Von dort aus ging es für Kanzlerin und Pressevertreter mit dem Reisebus und Auto durch Italien. In Bozen schließlich übernachtete Merkel mit Gefolge in einem Hotel, dass mit diesem hohen Besuch natürlich mehr als überrascht war. Am nächsten Morgen ging es für Merkel dann schließlich über die Alpen und später am Tage fand die ungeplante Odyssee dann endlich in Berlin ihr Ende.
Ob Merkels Urlaubswahl für den kommenden Sommer durch ihren unfreiwilligen Italienaufenthalt beeinflusst wurde, ist nicht überliefert.