Sardinien
Einen Sardinienurlaub zu buchen ist der erste Schritt, hin zu einem unvergesslichen Urlaubserlebnis auf Italiens zweitgrößter Insel im Mittelmehr, die mit ihren fast 2000 Kilometern Küstelänge, den unzähligen kleinen und größeren Stränden, den malerischen Buchten, den zerklüfteten Felsenklippen, dem türkiesfarbenen bis dunkelblauen Meer und der einzigartigen Kultur ihrer etwa 1,6 Mio. Bewohner jeden Reisenden in ihren Bann zieht. Sardinien bietet alles, was das sonnenhungrige Herz eines Urlaubers begehrt, und ist darüber hinaus noch nicht so überlaufen, wie zahlreiche klassische Urlaubsregionen des Mittelmeeres, da man dem Tourismus bis in die 70er Jahre hinein noch recht skeptisch gegenüber stand. Seit dem mausert sich Sardinien jedoch zunehmend zu einem sich wachsender Beliebtheit erfreuenden Urlaubsdomizil, wo es in den gefragteren Touristengebieten an der Küste – die etwa so klang- als auch verheißungsvolle Namen tragen, wie etwa Costa Smeralda, Costa Paradiso, Costa Verde oder Costa Rei – zur Hauptsaison schon einmal etwas voller werden kann.
Die autonome Inselregion Sardinien, die nur einen Steinwurf von der zu Frankreich gehörigen Nachbarinsel Korsika entfernt liegt, lockt Pauschalreisende und Aktivurlauber gleichermaßen von Mai bis Juni mit ihrem typisch mediterranen Klima, welches von April bis in den späten Oktober hinein Lufttemperaturen weit jenseits der 20 Grad verheißt. Im Hochsommer liegen die Temperaturen in Küstennähe meist bei 30-35 Grad, während es im wenig besiedelten, teils hügligen Inland oftmals wesentlich heißer ist. Ideale Badetemperaturen herrschen an Sardiniens Küsten von Juni bis Oktober, was nicht zuletzt die zahlreichen Wassersportler freut, die in den Gewässern vor Sardinien ideale Surf-, Tauch- und Wasserskibedingungen vorfinden. Das Inland Sardiniens können sich hingegen Radfahrer, Kletterer, Wanderer und Reitfreunde aktiv betätigen – wobei man es mit dem Sport in den Mittagsstunden nicht übertreiben sollte.
Sardinien ist nicht nur ein Rückzugsgebiet für zahlreiche Tiere und Pflanzen der Mittelmeerregion, die andernorts mittlerweile selten geworden sind, sondern bietet durch seinen naturnahen und ökologischen Tourismus auch die Chance für zukünftige Generationen, sich noch an den Wundern der Natur zu erfreuen.
Die Jahrtausende lange Fremdherrschaft, etwa durch Karthager, Römer, Araber, Byzantiner und Spanier hinterließ ihre Spuren, die nicht nur in folkloristischen Bräuchen, Festen und Umzügen offensichtlich zu bestaunen sind, sondern sich auch in Zahlreichen Ruinen und Bauten der verschiedenen Epochen äußern. Wer auf historischen Pfaden wandeln möchte, findet in der kulturellen Vielfalt Sardiniens eine perfekte Ergänzung zu Strand- und Badespaß.
Freunde italienischer Küche werden auf Sardinien ganz neue Facetten kennen lernen. Aufgrund der vergleichsweise weit entfernten Lage vom italienischen Festland und den daraus resultierenden historischen Abwandlungen, konnte sich auf Sardinien eine ganz eigene Küche entwickeln, in der – zum erstaunen vieler – relativ wenig Fischgerichte auf den Tisch kommen. Vielmehr ist Sardinien für seine deftige Küche bekannt, in der Schaf, Ziege oder Schwein zu den herrlichsten Speisen verarbeitet werden.