Molise

Die aus den zwei Provinzen Isernia und Compobasso bestehende Region Molise gilt als weithin eher unbekanntes Urlaubsgebiet. Die kleine Region im Süden Italiens gehörte bis in die 60er Jahre politisch zur nördlich gelegenen Region Abruzzen. Diese – hinter dem Aostatal zweitkleinste Region des Landes zählt gerade einmal um die 300.000 Einwohner. Mit großen, bekannten oder geschichtlich bedeutsamen Sehenswürdigkeiten kann Molise war nicht aufwarten, dafür aber mit einer atemberaubenden, abwechslungsreichen und unberührten Naturkulisse, jahrhundertealte Städten und Dörfern mit ihren historischen Ortskernen und auch mit knapp 50 Kilometern feinstem Sandstrand an der Adriaküste.

Naturverbundene Reisende, die gerne auf überlaufene Touristenattraktionen verzichten wollen, finden in Molise ein ideales Urlaubsgebiet, dessen Reizen man nur all zu schnell erliegen kann.

Das Wetter in Molina ist, bedingt durch die Lage in der hügligen bis gebirgigen Landschaft in den Apenninen, im Sommer erträglich warm, an der Küste bisweilen heiß, und im Winter sinken die Temperaturen nicht selten unter die Nullgradgrenze.

Über einen eigenen Flughafen verfügt die Region nicht. Von daher empfiehlt es sich, entweder auf einen der Flughäfen der Nachbarregionen Abruzzen, Kampanien oder Apulien auszuweichen und dort auf einen Mietwagen umzusteigen oder am besten gleich mit dem eigenen Pkw anzureisen