Flugverbot dank Aschewolke – Deutsche Reisende sitzen fest im Urlaubsparadies

So hatten sich viele Urlauber ihre Reise sicherlich nicht vorgestellt. Während die einen nicht an ihre Reiseziele, auf Mallorca, auf den Kanaren, in die Türkei, nach Ägypten, die USA oder sonst wo auf der Welt gelangen, müssen andere schon seit Tagen an internationalen Flughäfen im Ausland ausharren, oder sich überteuerte Hotelzimmer nehmen, da dank des Flugverbots, infolge der vom isländischen Vilkan Eyjafjallajökull ausgestoßenen Aschewolke, seit Tagen auf europäischen Flughäfen nichts mehr geht. Die Flugzeuge Bleiben am Boden, Landungen sind nicht möglich, die Passagiere sind gestrandet – es herrscht Chaos.

Da niemand weiß, wann das Flugverbot über Europa aufgehoben wird und Starts und Landungen wieder möglich sind, herrscht bei vielen Urlaubern oder Geschäftsreisenden eine tiefe Verunsicherung und Besorgnis macht sich breit. Hotelpreise in den Metropolen oder Urlaubsorten sind um ein Vielfaches des Normalpreises gestiegen. Festsitzende Urlauber, die zumindest theoretisch ihre Heimreise nach Deutschland auf dem Landweg antreten könnten, weil sie etwa ihren Badeurlaub in Italien, Kroatien, dem spanischen Festland, Frankreich oder Skandinavien verbracht haben, versuchen nicht selten einen Mietwagen aufzutreiben. Preise von bis zu 2000 Euro für die Strecke zurück nach Deutschland sind von vielen jedoch schlichtweg nicht zu bezahlen.

Zwar sind Bahntickets nach wie vor nicht im Preis gestiegen, jedoch übersteigt die Nachfrage das Angebot derart, dass selbst die zahlreichen Sonderzüge und Reservewagons der europäischen Zugbetreiber dem keine Abhilfe schaffen können. Auch vor den Schaltern von Busreiseunternehmen bilden sich überall in Europa lange Schlangen.

Betroffenen in Übersee- den USA, der Karibik, Indonesien, Australien und Co. – trifft es jedoch noch schlimmer. Ihnen bleibt schlichtweg nichts anderes übrig, als vor Ort auszuharren, bis der Luftraum wieder freigegeben ist.